Schwingende Mädchen

Im September 2020 bot der Stadtteilbeirat Hohenhorst in Zusammenarbeit mit dem KulturWerk Rahlstedt eine Fahrrad-Entdeckungstour durch das Quartier Hohenhorst an. Geführt wurde die Radtour zu den unterschiedlichen Hohenhorster Skulpturen und Kunstwerken von Tobias Gohlis, Co-Autor des Kunstführers „rahlstedt.art“.

Die Teilnehmer ließen sich jedoch nicht nur von den Erklärungen berieseln, sondern gestalteten den Nachmittag aktiv mit. So wurden beispielsweise Informationen zu den Skulpturen zwischen den teilweise schon lange in Hohenhorst lebenden Teilnehmern ausgetauscht. Auch Ideen, die in den nächsten Monaten weiterverfolgt werden, wurden entwickelt. Hierzu gehören Beschriftungen an den Kunstwerken sowie die bessere Sichtbarkeit einiger Plastiken.

Besonders im Blick des Stadtteilbeirats ist die Skulptur „Schwingende Mädchen“ im Einkaufszentrum Berliner Platz. Sie stammt aus dem Jahr 1963 und wurde von Gerhard Brandes (1923 – 2013) geschaffen.  In den Anfangsjahren des Quartiers stand die Bronze im Freien und wurde erst durch Umbaumaßnahmen Teil der Innenausstattung des Centers.

Da das Einkaufszentrum in naher Zukunft abgerissen und neu gebaut wird, machen sich einige Akteure bereits Gedanken über den Verbleib der „Schwingenden Mädchen“. Barbara Petersen, Roman Angert und Jörg Meyer vom Stadtteilbeirat Hohenhorst haben daher bereits Kontakt zum Investor und zum Architekturbüro aufgenommen. Michael Ludwig, der am Auslobungsverfahren für das neue Center beteiligt war, ist im Gespräch mit dem Bezirksamtsleiter. Ziel ist ein sicherer Verbleib der Skulptur während der Bauphase und das Finden eines neuen, würdigen Standortes. Die Beteiligten können sich diesbezüglich auch eine Bürgerbeteiligung vorstellen.

Jörg Meyer

Bild v. li.: Michael Ludwig, Barbara Petersen, Jörg Meyer, Roman Angert und Tobias Gohlis (Foto: Bernhard Ullrich)

November 17, 2020

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.