Blühwiese an der Schöneberger Straße

Ein dramatischer Rückgang der Fluginsekten ist längst nachgewiesen. Für die biologische Vielfalt ist dies eine ernst zu nehmende Bedrohung. Einer der Hauptgründe – neben dem Einsatz von hochwirksamen Insektiziden – ist der Verlust geeigneter Lebensräume und Futterquellen.

Durch das Insektensterben kommt zu einer „Bestäubungskrise“, die das Nahrungsangebot für Tiere und Menschen dramatisch reduziert.  Auch für viele Vogelarten schwindet mit dem Insektensterben eine Hauptfutterquelle, die Nahrungskette wird unterbrochen.

Eine Blühwiese bietet Lebensraum und Futter für viele Tier- und Pflanzenarten und fördert somit die Artenvielfalt. Durch seltenes Mähen kommen die Pflanzen zur Blüte und Samenreife. Die Insekten zehren von Nektar und Pollen, sie kommen zur Eiablage auf den nicht gemähten Stängeln und Blättern. Der Nachwuchs kann sich dort entwickeln.

Wir alle profitieren also von den Wiesen. Sie tragen nachhaltig zum Erhalt der Nahrungskette – an deren Ende wir stehen – bei.

Der Bezirk Wandsbek hat bereits an 14 Standorten Blühwiesen in unterschiedlicher Größe angelegt.
2018 waren es zehn Standorte mit insgesamt rund 8000 Quadratmetern.
2019 wurden weitere vier Wiesen mit einer Fläche von etwa 5.250 Quadratmetern realisiert.
2021 wurden zusätzlich acht Blühwiesen mit einer Gesamtfläche von rund 6.000 Quadratmetern angelegt.

(Text: Bezirksamt Wandsbek)

Juni 21, 2021

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